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Hundeflöhe mit Hausmittel natürlich bekämpfen
Bewertung:


Haben sich Flöhe bei Hunden eingenistet, muss immer eine Behandlung erfolgen. Nicht selten sind beim Flohbefall Juckreiz und auch allergische Reaktionen die Folge. Für die Behandlung von Hundeflöhen stehen zahlreiche natürliche Methoden zur Verfügung. Doch zunächst muss der Hundebesitzer erkennen, dass es sich um einen Flohbefall handelt.
 
Erkennen von Flöhen bei Hunden
 
Sobald sich ein Vierbeiner öfters kratzt, sollte er auf Flöhe untersucht werden. Ob sich nun diese lästigen Parasiten eingenistet haben oder ob es sich um anderes Ungeziefer handelt, was den Hund plagt, kann nach einer intensiven Inspektion herausgefunden werden.
Hundeflöhe sind circa 1,5 bis 4,5 Millimeter groß und verfügen über drei Beinpaare, wobei das letzte Beinpaar ein wenig länger als die übrigen Beinpaare ist. Des Weiteren zeigen sich Hundeflöhe mit einer rötlich-bräunlichen Farbe, mit einem seitlich abgeflachten Körper der mit einem Chitinpanzer bedeckt ist. Hundeflöhe springen – auch das ist ein wesentliches Merkmal.
Meist handelt es sich beim Hundefloh um den Ctenocephalides canis.
 
Bekämpfung des blutsaugenden Parasiten
 
Der Handel hält einiges zur Bekämpfung von Hundeflöhen bereit: Hierzu zählen vorallem Flohshampoos und Flohhalsbänder (Bestellmöglichkeit »), die mit chemischen Mitteln arbeiten, um den Flöhen den Garaus zu machen. Der Tierarzt und die Fachgeschäfte beraten Sie gerne für die richtige Wahl eines chemischen Mittels.
Neben den "chemischen Keulen" sind natürliche Methoden eine echte Alternative, um den Flöhen beizukommen.
 
Der Flohkamm – das Hausmittel der Wahl
 
Der fein gezahnte Kamm (Bestellmöglichkeit »)hilft dabei, Flöhe und deren Eier aus dem Fell des Hundes herauszukämmen. Allerdings muss das Fell hierfür in Wachstumsrichtung gekämmt werden. Nach getaner Arbeit muss der Flohkamm gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden.
 
Baden – bei Flohbefall äußerst wichtig
 
Regelmäßiges Baden ist beim Flohbefall unerlässlich, so können Reizungen der Haut gelindert werden. Beim letzten Ausspülen des Fells geben Sie Eukalyptus-, Lavendel- oder Teebaumöl dazu. Die Wirkstoffe der einzelnen Öle gelten ebenfalls als gute Hausmittel gegen Flöhe.
 
Anti-Floh-Spray selbstgemacht
 
Wer selbst ein Anti-Floh-Spray herstellen möchte, braucht dazu zwei Tropfen Lavendelöl und zwei Tropfen Zedernholzöl (ätherische Öle) und mischt diese mit 500 Milliliter Wasser. Mittels Sprühflasche wird das Anti-Floh-Spray auf die befallenen Stellen aufgetragen.
Ebenso kann ein solches Spray mit Chilisamen und Speiseöl, jeweils ein Teelöffel davon und drei Esslöffeln Zitronensaft vermischt mit einer Tasse Wasser hergestellt werden. Dieses selbst hergestellte Spray muss vor der Verwendung in die Sonne gestellt werden, damit sich die Chilisamen auflösen können. Die Behandlung ist am effektivsten, wenn sie nach dem Baden durchgeführt wird.
 
Zitronen sind wirksam gegen Hundeflöhe
 
In Stücke geschnittene Zitronen werden aufgekocht und danach über Nacht in Wasser eingelegt. Am nächsten Tag kann der hergestellte Sud mittels Sprühflasche verwendet werden. Wer keine Zitronen zur Hand hat, darf gerne auch die Schalen der Orange benutzen.
 
Weitere natürliche Methoden
 
So erzielt man beispielsweise mit dem Einsatz von Knoblauch wahre Wunder. Um Hundeflöhe den Garaus zu machen, werden die Knoblauchzehen zerdrückt und mit heißem Öl übergossen. Das Gemisch sollte einige Zeit auf dem Hundekörper einwirken und dann mit klarem Wasser ausgespült werden. Es besteht auch die Möglichkeit, Knoblauch mit dem Fressen zu geben, allerdings vertragen einige Vierbeiner die "gute Knolle" nicht.
 
Niemöl gilt ebenfalls als wirksames Hausmittel und der Hund kann einfach damit eingerieben werden. Niemöl ist für seine antiseptische Wirkung bekannt und hilft bei der Zerstörung der Flöhe mit. Außerdem werden die, durch das Kratzen hinzugezogenen, Hautinfektionen durch Niemöl geheilt.
 
Eine weitere Maßnahme gegen Hundeflöhe ist das Gemisch aus Essig und Wasser. Das Gemisch wird jeweils aus gleichen Teilen hergestellt und gleichmäßig auf dem Hundekörper verteilt.
 
Zum Abwehren von Hundeflöhen hat sich Zedernholz als gut bewährt. Hierfür finden Sie im Handel mit Zedernholz gefüllte Kissen. Außerdem können Sie auch Zedernholzspäne um das Bett Ihres Hundes herum verteilen, um Flöhe abzuwehren.
 
Ob Sie sich nun für ein chemisches Mittel oder eine natürliche Alternative entscheiden, um Ihren Hund von Flöhen zu befreien, müssen Sie selbst entscheiden. Prinzipiell sind die unterschiedlichen Hausmittel sehr effektiv, allerdings hängt es auch immer von der Ausprägung des Flohbefalles ab, ob natürliche Methoden ausreichen. Ein wichtiges Kriterium ist auch das Flohvorkommen im Haus und Garten des Hundebesitzers. Sind in den Räumlichkeiten oder im Außengelände Flöhe vorhanden, wird jede Therapie schwierig. Somit sollte bei einer Hundeflohbehandlung auch das nähere Umfeld des Hundes niemals außer Acht gelassen und gegebenenfalls auch hier aktiv vorgegangen werden.
 
Bildnachweis: © Martin Kreutz - Fotolia.com, © doncarlo - Fotolia.com, © Jossi - Fotolia.com

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