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Welche Hundehalter-Haftpflichtversicherung ist die richtige?
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Für Hundebesitzer ist es durchaus ratsam, eine Hundehaftpflichtversicherung für den Freund auf vier Pfoten abzuschließen. Es kommt immer wieder vor, dass der Hund Schäden an Gegenständen oder Personen verursacht und der Hundehalter dann tief in den "Geldbeutel" greifen muss. Damit Sie auf der sicheren Seite sind, sollten Sie sich rechtzeitig um eine Absicherung kümmern.
Übrigens ist in zahlreichen Bundesländern die Haftpflichtversicherung für Hunde Pflicht.
Hierzu zählen neben Niedersachsen, Berlin und Thüringen auch Hamburg und Sachsen-Anhalt. In Nordrhein-Westfalen müssen nur "große Hunde" versichert werden.
 
Die Hundehaftpflichtversicherung in Nordrhein-Westfalen
 
Laut Paragraf 11 des Hundegesetzes von Nordrhein-Westfalen dürfen große Hunde nur dann gehalten werden, wenn diese über eine Haftpflichtversicherung verfügen. Unter großen Hunden versteht man laut Gesetz, alle Hunde die eine Widerrichthöhe von mindestens 40 Zentimetern aufweisen oder mindestens 20 Kilogramm Körpergewicht auf die Waage bringen. Diese Hunde benötigen außerdem einen Mikrochip. Die zuständige Behörde muss über die Versicherung und den Mikrochip informiert werden.
Des Weiteren ist es in zahlreichen Bundesländern wichtig, dass besonders gefährliche Hunde, wie beispielsweise Kampfhunde versichert sind. Als gefährliche Hunderassen gelten der Pit Bull Terrier, der American Staffordshire Terrier oder der Staffordshire Bullterrier. Ebenso werden Hunde als gefährlich eingestuft, wenn sie bereits in vergangener Zeit Menschen oder Tiere angegriffen haben. Man geht dann von einer besonderen Aggressivität aus.
Laut GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) sei prinzipiell für jeden Hundehalter eine Haftpflichtversicherung empfehlenswert, denn wenn ein Sachschaden durch den Hund entsteht oder Menschen verletzt werden, muss der Hundebesitzer für den Schaden einstehen – und wenn es sein muss mit seinem ganzen Vermögen.
 
Welche Hundehalter-Haftpflichtversicherung ist die richtige?
 
Hundehaftpflichtversicherung ist nicht gleich Hundehaftpflichtversicherung, daher sollten sich interessierte Hundebesitzer vor einem Abschluss über die Unterschiede informieren.
Es gibt prinzipiell keine Haftpflichtversicherung für alle Schadensarten, das heißt, man muss immer von gewissen Haftungsausschlüssen ausgehen. So versichert man Wachhunde zum Beispiel mit Spezial-Policen und die Kampfhundehalter müssen mit erhöhten Beiträgen rechnen.
Ganz "normale" Hunde werden meist bestimmten Teilbereichen einer Haftpflichtversicherung zugeordnet. Teilbereiche sind beispielsweise Sachschäden, Personenschäden oder Mietschäden. Bei den Schäden, die versichert sind, handelt es sich immer um Schäden von anderen Personen oder Beschädigungen von Gegenständen anderer Personen. Die Versicherung zahlt nicht, wenn der eigene Hund beispielsweise die Türen zu Hause verkratzt hat.
 
Wer eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen möchte, sollte auch auf das Kleingedruckte achten: So schreiben manche Versicherungen Leinenzwang vor, das heißt, die Versicherung zahlt keine Schäden, wenn der Hund nicht angeleint war.
Wer einen Auslandsaufenthalt mit dem Vierbeiner plant, sollte überprüfen, ob ein extra Schutz notwendig wird.
Einige billige Versicherungen bieten meist nur das Minimalste an Leistungen, daher sollten Hundebesitzer das jeweilige Angebot genau prüfen und lieber ein paar Euro drauflegen.
 
Tipps für den Versicherungsabschluss
 
Es ist empfehlenswert, mehrere Anbieter zu kontaktieren und sich die Vertragsbedingungen genau anzusehen. Vergleichen Sie unterschiedliche Versicherungen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Achten Sie insbesondere auf die Versicherungssumme und auch darauf, ob eine Selbstbeteiligung enthalten ist. Die Selbstbeteiligung kann unterschiedlich hoch ausfallen. Je nachdem, wie hoch die Versicherungssumme und die Selbstbeteiligung sind, macht sich das bei der Versicherungsprämie bemerkbar. Ist eine Versicherung besonders billig, sollten Sie die doch deutlich geringeren Leistungen bedenken. Wer mehr als einen Hund versichern möchte, darf sich bei einigen Versicherungen über Rabatte freuen.
Vergleichen Sie Online-Angebote mit den herkömmlichen Angeboten, manchmal können im Internet richtige Schnäppchen gemacht werden.
Haben Sie sich für eine Versicherung entschieden und den Vertrag abgeschlossen, wird Ihnen der Versicherungsschein ausgehändigt. Er enthält alle Vertragsunterlagen sowie Laufzeit und Kündigungsfrist. Wird die Versicherung von Ihnen nicht fristgerecht gekündigt, verlängert sie sich automatisch.
 
Wie müssen sich Hundebesitzer bei einem Schaden verhalten?
 
Beim Eintreten eines Schadens müssen Sie die Versicherungsgesellschaft umgehend davon in Kenntnis setzen. Die Versicherung will nun von Ihnen detailliert wissen, wie sich der Unfall zugetragen hat und was genau beschädigt wurde. Interessant ist auch, ob Menschen am Unfall beteiligt waren und, ob es Zeugen gibt. Machen Sie möglichst genaue Angaben. Viele Versicherungen verlangen die Beschreibung des Vorgangs in schriftlicher Form.
Ist die Versicherung über den Tatvorgang und die Details informiert, wird sie den Fall zunächst gründlich prüfen und sich danach wieder mit Ihnen in Verbindung setzen. Je schneller Sie bei einem Schaden reagieren, je schneller kann sich Ihre Versicherung darum kümmern.
Sie sollten nie eigenmächtig handeln und Entscheidungen immer mit der Versicherungsgesellschaft absprechen – nur so sind Sie auf der sicheren Seite.
Wer selbst aktiv wird und beispielsweise dem Geschädigten bestimmte Summen verspricht, läuft Gefahr, dass die Versicherung nicht derselben Meinung über die Höhe der Summe ist und Ärger könnte die Folge sein.
 
Bildnachweis: © Bobb Klissourski - Fotolia.com

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